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Fastenkrippe in der Kreuzkirche Spremberg zu sehen (ab Gründonnerstag)

Veröffentlicht vor 5 Jahren am 25. Februar 2015.

Zwischen Aschermittwoch und Ostern wird von den Christen die Fastenzeit begangen, eine Zeit der inneren Einkehr und des stillen Gedenkens an die Leiden Christi. Einen Höhepunkt bildet in Spremberg am Karfreitag die „Musik zur Sterbestunde Jesu“ um 15 Uhr in der Kreuzkirche.


Traditionell wird auch in diesem Jahr ab Gründonnerstag auf dem Jessener Altar wieder eine Osterkrippe, oder Fastenkrippe, zu sehen sein, die Szenen aus der Leidensgeschichte Christi nachbildet und von religiösen Malern und Künstlern ins Bild gesetzt wurde.

Von ihrem Ursprung her stehen Fastenkrippen, ebenso wie Weihnachtskrippen, im Zusammenhang mit dem geistlichen Schauspiel der Barockzeit. Fastenkrippen sind seltener als Weihnachtskrippen, erleben gegenwärtig aber eine Belebung in Kirchen sowie durch Verlagsangebote und zunehmende Publikation. Am stärksten verbreitet sind die Passionskrippen in Tirol und im süddeutschen Raum.

Die in der Kreuzkirche ausgestellte Krippe umfasst 37 Figuren in sieben Szenen und wurde von dem religiösen Buchillustrator Philipp Schumacher aus Innsbruck um 1900 geschaffen. Sie ist vielfach nachgedruckt worden und damit auch die bekannteste Darstellung. Die originale Druckvorlage befindet sich im Tiroler Volkskunstmuseum.