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Unsere Reise nach Holland

Veröffentlicht vor 3 Jahren am 30. Dezember 2016.

Von Freitag, den 27. bis Montag, den 30. Mai 2016 besuchten wir, eine kleine Gruppe Spremberger Kirchgemeindeglieder der Auferstehungs- und der Kreuzkirchengemeinde, die reformierte Bethlehemgemeinde in Hilversum in Holland. Für die Meisten war es ein Wiedersehen. Wir, meine Frau und ich, haben uns gefreut, Teilnehmer sein zu können. Hier unsere Eindrücke:

Die Reise mit der Eisenbahn war ein Erlebnis. Wann hatten wir das letzte Mal einen Zug bestiegen?! Ab Berlin ging es mit dem IC 145 in Richtung Holland. Leider kamen wir mit Verspätung in Hilversum an. Das Empfangskomitee empfing uns dennoch herzlich. An der Spitze Pfarrer Erik van Halsema. Die Verständigung war kein Problem. Das wussten wir schon von den Vorgesprächen. Es folgten Besichtigung der neu renovierten und erweiterten Kirche und anschließendes Abendessen. Nach einem langen Tag ging es dann in die Quartiere.

Am Sonnabend, auf holländisch Zaterdag, erwartete uns ein umfassendes Programm, über dem ein herzliches welkom stand. Am Vormittag beschäftigten wir uns mit dem Thema „Gute Nachbarschaft“. Danach machten unsere Gastgebern mit uns einen Ausflug in die nähere Umgebung von Hilversum nach Naarden. Eine bedeutende historische Stadt, mit einer gewaltigen, sternförmig angelegten und von Wasser umgebenen Festungs-anlage. Das Wetter war schön. So konnten wir die Bootsfahrt auf dem die Festung umge-benden Grachtengürtel richtig genießen. Eine Besichtigung der großen reformierten Stadt-kirche, ein Bummel durch die Stadt und ein Erinnerungsfoto von uns allen, rundeten das Bild des Tages zu unser aller Zufriedenheit ab. Was uns immer wieder staunen ließ, waren die vielen Grünanlagen, überhaupt das üppige Grün, das überall zu sehen war. Kein Wunder, wie wir feststellen konnten; denn die Niederlande leiden nicht unbedingt an Wassermangel. Der Tag ging zur Neige und der Sonntag kam.

Um 10 Uhr war Gottesdienst. Die Bethlehemskirche war reichlich besucht, nicht nur der Spremberger Gäste wegen. Das weitläufige Gotteshaus ist modern ausgestattet, bietet viele Möglichkeiten für Veranstaltungen, Meetings u.v.a.m.. Eine auf den neusten Stand einge-richtete Gemeindeküche steht für die Beköstigung, den Kirchenkaffee und mancherlei anderer Nutzung zur Verfügung. Die Gemeinde füllt das Haus mit Leben. Wir haben gemeinsam ge-sungen, gebetet, Gottes Wort gelesen, die Predigt gehört, in einem Grußwort unseren Dank für alle Gastfreundschaft in Wort und Gesang zum Ausdruck gebracht. Ein Geschenk über-reicht. Unsere Gastgeber, die Gemeinde mit Pfarrer Eric van Halsema haben uns mit viel Lie-be und Freundlichkeit aufgenommen, beköstigt, ihre Heimat, ihr Land gezeigt. Das hat uns gut getan.

Am Montag ging es dann wieder in Richtung Spremberg, nicht aber ohne den Reisesegen, ohne herzliche Verabschiedung und die oft ausgesprochene Einladung uns bald in der Niederlausitz zu besuchen.

Manfred und Susanne Hornich