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Spremberger Bläserchor weilte im „Paradies“

Veröffentlicht vor 7 Wochen am 22. Oktober 2018.

Die jährlich stattfindende Ausfahrt des Spremberger Bläserchores führte in diesem Jahr am letzten September-Wochenende nach Jena. Eingeladen und organisiert hatte den dreitägigen Aufenthalt der Spremberger Tuba-Bläser Immanuel Adam, der an der Friedrich-Schiller-Universität studiert und die sieben aus Spremberg angereisten Mitglieder des Bläserchores auf dem Bahnhof Jena-Paradies mit einer ausgebreiteten Spremberger Stadtfahne würdig empfangen hatte.

Während eines Stadtrundganges informierte Immanuel Adam die aus Spremberg angereisten Gäste über geschichtliche Daten und die markantesten Sehenswürdigkeiten der Universitätsstadt. So besichtigte die Gruppe den ältesten erhalten Teil der Universität und erfuhr Hintergründe über das auf dem Marktplatz stehende Denkmal von Johann Friedrich I. von Sachsen, den die Jenaer liebevoll Hanfried nennen, und der vor über 450 Jahren die Universität in Jena gründete. In der Jenaer Stadtkirche St. Michael befindet sich das von einem Erfurter Bronzegießer geschaffene Epitaph für Martin Luther, das Martin Luthers Grab bedecken sollte, aber nie an seinem Bestimmungsort in der Wittenberger Schlosskirche ankam. Am zweiten Tag des Aufenthalts unternahmen die Spremberger eine über 20 Kilometer weite Wanderung von Lobeda zum Fuchsturm und zurück ins Stadtzentrum entlang der sich um Jena befindlichen Berge mit Stationen an der Lobdeburg und am Fürstenbrunnen. Vor der Rückreise ab Bahnhof Jena-Paradies nach Spremberg besuchten die Bläserchormitglieder am Sonntag den Erntedankgottesdienst in der Stadtkirche St. Michael.