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Angedacht – aus den Kirchlichen Nachrichten April / Mai 2021

Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.
Kolosser 1,15

Die Amsel singt kräftiger und fröhlicher als noch vor ein paar Wochen. In der Sonne kann ich die Jacke, manchmal sogar schon den Pullover ausziehen. Aus Grau und Braun wird Grün und Bunt. Es ist Frühling, die erste der vier Jahreszeiten, der Anfang, die Frühzeit. Es beginnt. Es kommt der Lenz, die längeren, lichteren Tage. Spring, das englische Wort für Frühling, erzählt vom Hervorspringen, Ausbreiten und Wachsen, und zwar nalěto – zum Sommer hin. So bewegt sich der Frühling im Sorbischen. Das hebräische Wort für Frühling kennen wir alle durch die Stadt Tel Aviv – Hügel des Frühlings. Aviv, das sind auch die Ähren, die im Frühling ihren jährlichen Ursprung finden.

Christus ist Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. So lautet der Monatsspruch für April 2021 aus dem biblischen Brief an die Kolosser in Kapitel 1 Vers 15.

Christus, der erste Anfang unserer ganzen Welt. Mit ihm kommt Licht ins Dunkel, springt Unsichtbares hervor, breitet sich aus und wächst. Jesus Christus, bist Du der Frühling? Und ist der Frühling Du?

Dann bist Du es, der mich zum Sommer hin durch die lebendigste Zeit des Jahres führt. Dir verdanke ich die Ähren, aus denen das Brot für mein Leben wird. Dann finde ich Dich im Krokus, in der Osterglocke, im jungen Gras, in der Sonne, die stärker scheint und in der Amsel, die freudiger singt. Du Frühling Gottes, was willst Du mir noch zeigen, das für mich unsichtbar war?

Pfarrerin Jette Förster

sichtbar machen
das unsichtbare
lichtbar machen
wo licht ausbleibt

den sohn bekennen
der selber licht war
gesang liebte
und mich schwimmen lehrte
im fischbauch des worts


lichtbar machen
den unsichtbaren
der aus
tränen
mir hortensien band

und worte
leicht wie pappelsamen
in meine lichte brache
streut

(Martina Schwarz)


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