Herzlich willkommen

Es ist das Wort ganz nahe bei dir,
in deinem Munde und in deinem Herzen,
dass du es tust.
(5. Mose 30,14)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jeden Morgen, wenn ich aufstehe, greife ich als erstes zum Handy, um den Wecker auszustellen und um – nicht etwa Nachrichten zu erfahren oder zu senden, sondern – die tägliche Losung zu lesen. Das ist eine Angewohnheit aus meiner Jugend.

Was sind Ihre Angewohnheiten? Sind sie gut oder eher hinderlich für Ihr Leben?

Mose möchte dem Volk Israel auf seinem Weg ins gelobte Land etwas Gutes mitgeben: Die Erinnerungen an die Wunderwerke Gottes, welche die Israeliten mit eigenen Augen gesehen haben und die Wahl, das Gute zu ergreifen und auch zu tun, aus tiefstem Herzen, mit Sinn und Verstand. In der kommenden Passionszeit möchte sicher manch einer von uns auch die eine oder andere Angewohnheit durchbrechen (z.B. 7 Wochen ohne Süßes). Wie wäre es mal mit einer neuen Angewohnheit, einem Wochengebetsplan:

  • Sonntag: Für die Kirche: Vor Ort, im Land, weltweit; auch für die verfolgten Christen; für alle im Verkündigungsdienst, in Gemeindekirchenräten...
  • Montag: Für die Verantwortlichen in der Politik: Vor Ort, Landkreis, Bundesland, Deutschland, in der Welt...
  • Dienstag: Für die Arbeitswelt: Für gerechten Lohn, Arbeit für alle, für Mobbing-Opfer; gegen Burnout; gegen Kinderarbeit, Ausbeutung und Versklavung...
  • Mittwoch: Für den Frieden: Im Großen weltweit, aber auch im Kleinen, in den Familien und unter Nachbarn; gegen Hunger; für gerechte Verteilung der Güter; für die Bewahrung der Schöpfung...
  • Donnerstag: Für Kranke; für alle, die Angehörige pflegen; für Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger...
  • Freitag: Für alle Eltern und Großeltern; für alle Erzieher(innen), Lehrer(innen) sowie Professoren und Professorinnen ...
  • Samstag: Für unsere Kinder und Enkel, für unsere Familien und Freunde, für Ehe und Partnerschaft, für Alleinerziehende und Alleinlebende, für unsere Nachbarn; für die, die uns das Leben schwer machen...

Gott segne Sie, damit Sie ein Segen sein können.
Ihre Katechetin Heide Schütt


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