Geschichte

der Kirchengemeinde Schwarze Pumpe und Terpe

By SeptemberWoman [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
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Schwarze Pumpe gehörte zum Mutterdorf Terpe und damit zum Kirchspiel Jessen

Ab 1956
Aufbau des Gaskombinates Schwarze Pumpe. Schwarze Pumpe wird eigenständiger Ort.
Terpe gehört nun zu Schwarze Pumpe.

1956
Plan zum Bau einer evangelischen Kirche in Schwarze Pumpe unter Pfarrer Sailer (Cottbus).

1956 bis 1958
Kirchliche Arbeit im Wohnwagen, dann im Zelt.

01.07.1958 bis Sommer 1971
Pfarrer Hans Kühn in Schwarze Pumpe. Nach seinem Abschluß des Theologiestudiums (1957), wollte er sich erst mal den Wind des Lebens um die Nase wehen lassen. Er ging dorthin, wo es ziemlich rauh blies - nach Schwarze Pumpe - und wurde Bauhilfsarbeiter. Er wollte wenigstens eine Weile so leben wie die, für die er sich als Seelsorger verantwortlich fühlte. Aus einem Jahr wurden schließlich drei Jahre, die Gemeindearbeit lief solange ehrenamtlich. Dann erhielt er eine Anstellung bei der Kirche 1961.

Zwischenzeitlich wurden durch die Gossner Mission Berlin Pfarrer geschickt:

  • Pfarrer Horst Berger, 1958-1959
  • Pfarrer Eckehard Schülzgen, 1958-1959
  • Pfarrer Jürgen Michel, 1958-1959
  • Pfarrer Schlimpf (Graz, Österreich) 1958-1959
  • Pfarrer Christoph Neuhof, 1960-1961
  • Pfarrer Manfred Dietrich (Königsbrück), 1961

1963 bis 1966
Bau des Gemeindehauses in Schwarze Pumpe, Dresdner Straße 63. Einweihung durch Generalsuperintendenten G. Jakob, Cottbus, am 1. Advent 1966. Dadurch erhielt das Leben in der Kirchgemeinde Schwarze Pumpe eine neue Qualität.

1971 Frühjahr bis 1978
Nach der Versetzung von Pfarrer Kühn im Jahr 1971 nach Lübbenau übernahm Pfarrer Hartmann die Gemeinde bis 1978. Nach dem Weggang von Pfarrer Hartmann blieb die Pfarrstelle bis 1992 vakant.

Vakanzvertretungen übernahmen in dieser Zeit die Pfarrer K.-H. Krüger, Welzow; J. J. Werdin, Spremberg; Thiele, Kausche; D. Frenzel, Spremberg;

1992 bis 2002
Pfarrer Jürgen Pillwitz übernahm 1992 die vakante Pfarrstelle für Schwarze Pumpe und Terpe.

1995
Bau des Glockenturmes 1995 für die zwei Bronzeglocken des devastierten Dorfes Wolkenberg, bei Spremberg. Die Einweihung des Glockenturmes fand durch Pfarrer Pillwitz am 3. Advent 1995 statt.

Der Bau des Glockenturmes war nur durch die Unterstützung der ansässigen großen und kleinen Firmen sowie vieler Privatspenden möglich.

Die Wolkenberger Glocken sind reich gestaltet. Sie wurden im Jahre 1726 durch Martin Heintze aus Leipzig in Spremberg gegossen.

2002
Zusammenschluß der Evangelischen Kirchgemeinde Schwarze Pumpe und Terpe mit der Evangelischen Auferstehungskirchgemeinde Spremberg. Pfarrer Jürgen Pillwitz.