Aktuelles

Pfingst-Highlight am Stausee

Veröffentlicht vor 4 Monaten am 13. Mai 2019.

In genau 4 Wochen ist es wieder soweit: In der Morgensonne füllt sich der Südstrand am Spremberger Stausee mit einer großen Menschentraube. Es ist Pfingstmontag. Wenn das Wetter mitspielt, dürften es über 500 Besucher aus Spremberg und Umgebung sein, die gemeinsam Gottesdienst feiern.

Mit dabei ist ganz traditionell der Gospelchor mit Band und in diesem Jahr Wilfried Hacker aus Cottbus, der uns die Predigt halten wird. Thema: #aufleben. In einem lebendigen Gottesdienst mit viel Musik und einer Theaterszene wird es auch zwei Taufen im Stausee geben.

Für das gemeinsame Mittagessen im Anschluss dürfen gern Salate und Snacks für das große Buffet mitgebracht werden. Für Getränke und Grillwürste wird gesorgt. Der Umwelt zuliebe darf gern eigenes Geschirr & Besteck mitgebracht werden.

Das Vorbereitungsteam freut sich auf ein gesegnetes und fröhliches Beisammensein am Stausee. Herzliche Einladung!

Pfingstmontag, 10.06.2019, 10.30 Uhr, Spremberger Stausee, Südstrand (Klein Döbbern)


Rückschau: Reformation

Veröffentlicht vor 10 Monaten am 17. November 2018.

Zum zweiten Mal erlebten wir einen gelungenen Reformations-Gottesdienst, welcher vom Stadtgottesdienst-Team ausgerichtet wurde.

Über 350 Gäste hatten sich in der Kreuzkirche eingefunden, zum gemeinsamen Singen, Beten und Hören. Es gab Musik von einer 6-köpfigen Projekt-Band, kurze Theaterszenen von Kindern und Erwachsenen aus Spremberg und eine anschauliche Predigt von Pfr. Hans-Georg Filker aus Berlin.

Anschließend war Zeit für Gespräche, leckere Suppen, Stockbrot am Lagerfeuer und vieles mehr.

Video zum Gottesdienst

Predigt zum Nachhören:


Reformations-Gottesdienst

Veröffentlicht vor 11 Monaten am 28. Oktober 2018.

Am 31. Oktober erstrahlt die Kreuzkirche wieder in einem ganz besonderen Licht.

Nachdem zur Jubiläumsfeier im Jahr 2017 ein gelungener Gottesdienst gefeiert wurde, hat sich auch diesmal das Stadt-Gottesdienst-Team zusammen gesetzt und ein vielfältiges Programm ausgearbeitet. Die Predigt hält Pfarrer Hans-Georg Filker aus Berlin. Das Thema lautet „Ich bin dann mal weg!“ und will gemeinsam mit allen Besuchern auf die Suche nach einer zeitgemäßen Frömmigkeit gehen. Sich auf den Weg machen, unterwegs sein, weg sein. Es gibt unterschiedliche Spuren zu entdecken.

Ab 15.00 Uhr inspirieren uns im Gottesdienst Theater, Musik und eine besondere Atmosphäre zu neuen Gedanken. Im Anschluss gibt es Lagerfeuer, Stockbrot und leckere Suppen.


Grabstein erinnert an Pfarrer Rudolf Eberhard

Veröffentlicht vor 11 Monaten am 24. Oktober 2018.

Anfang Oktober hat Dr. Traugott Eberhard, Sohn von Pfarrer Rudolf Eberhard, den Grabstein seiner Eltern nach Spremberg gebracht, da die Grabstelle in Eilshausen bei Herford aufgelöst wurde. Im Garten des Gemeindehauses der Kreuzkirchengemeinde Spremberg wird der Grabstein an Pfarrer Rudolf Eberhard erinnern. Rudolf Eberhard war von 1930 bis 1959 Pfarrer der ehemaligen Landkirchengemeinde Spremberg. Hervorzuheben ist sein Wirken von 1933 bis 1945. Es war die Zeit der Nationalsozialisten, die zu besonderen Belastungen in der Ausübung seines Amtes durch den sogenannten Kirchenkampf führte, vor allem ausgelöst durch anhaltende Auseinandersetzungen zwischen dem an der Stadtkirche (Kreuzkirche) tätigen Pfarrer der Deutschen Christen und ihm als Mitglied der Bekennenden Kirche. Diese führten zu einer ständigen Überwachung seiner kirchlichen Tätigkeit durch die Gestapo und gipfelten in einem Gefängnisaufenthalt und einer Ausweisung aus Spremberg für sechs Monate. Dieses Aufenthaltsverbot war mit einer entsprechend langen Trennung von seiner Frau und der Familie verbunden, die im Pfarrhaus Kirchplatz 7 wohnte. Rudolf Eberhard war zuletzt in Eilshausen/Westfalen als Pfarrer tätig, wo er und seine Frau die letzte Ruhe fanden. In den Spremberger Heimatkalendern 2014 bis 2016 wird über Pfarrer Rudolf Eberhard und die Zeit des Kirchenkampfes eindrucksvoll berichtet.


Spremberger Bläserchor weilte im „Paradies“

Veröffentlicht vor 11 Monaten am 22. Oktober 2018.

Die jährlich stattfindende Ausfahrt des Spremberger Bläserchores führte in diesem Jahr am letzten September-Wochenende nach Jena. Eingeladen und organisiert hatte den dreitägigen Aufenthalt der Spremberger Tuba-Bläser Immanuel Adam, der an der Friedrich-Schiller-Universität studiert und die sieben aus Spremberg angereisten Mitglieder des Bläserchores auf dem Bahnhof Jena-Paradies mit einer ausgebreiteten Spremberger Stadtfahne würdig empfangen hatte.

Während eines Stadtrundganges informierte Immanuel Adam die aus Spremberg angereisten Gäste über geschichtliche Daten und die markantesten Sehenswürdigkeiten der Universitätsstadt. So besichtigte die Gruppe den ältesten erhalten Teil der Universität und erfuhr Hintergründe über das auf dem Marktplatz stehende Denkmal von Johann Friedrich I. von Sachsen, den die Jenaer liebevoll Hanfried nennen, und der vor über 450 Jahren die Universität in Jena gründete. In der Jenaer Stadtkirche St. Michael befindet sich das von einem Erfurter Bronzegießer geschaffene Epitaph für Martin Luther, das Martin Luthers Grab bedecken sollte, aber nie an seinem Bestimmungsort in der Wittenberger Schlosskirche ankam. Am zweiten Tag des Aufenthalts unternahmen die Spremberger eine über 20 Kilometer weite Wanderung von Lobeda zum Fuchsturm und zurück ins Stadtzentrum entlang der sich um Jena befindlichen Berge mit Stationen an der Lobdeburg und am Fürstenbrunnen. Vor der Rückreise ab Bahnhof Jena-Paradies nach Spremberg besuchten die Bläserchormitglieder am Sonntag den Erntedankgottesdienst in der Stadtkirche St. Michael.