Die Wendische Kirche zu Spremberg – Gemeindehaus der Kreuzkirchengemeinde

Wir möchten Ihnen gerne einige Passagen aus der Chronik unseres heutigen Gemeindehauses vorstellen:

  • Die erste Wendische Kirche wurde in Spremberg im Jahr 1676 durch Ursula von Kittlitz auf eigene Kosten gebaut. Anlass war für sie, dass sich auf den benachbarten Dörfern Kantdorf, Trattendorf, Slamen, Weskow, Sellessen und Muckrow, Christen vom Stamme der Wenden fanden, für die eine Kirche gegründet werden musste.

  • Vollständige Zerstörung beim großen Stadtbrand am 30. Juli 1705.

  • Grundsteinlegung für einen Nachfolgebau am 30. Juli 1710.

  • Aufgrund vieler Geldprobleme erfolgte der Abschluss der Bauarbeiten und die Einweihung der Kirche erst im Jahre 1735.

  • Am 21. April 1834 musste die Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Es begann der sofortige Bau eines neuen Gotteshauses nach Plänen des preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel.

  • Einbau einer neuen Orgel von Hoforgelbaumeister Sauer aus Frankfurt/Oder im Jahr 1901.

  • Installation einer elektrischen Lichtanlage im Jahr 1926.

  • Umbau zum Gemeindehaus der Kreuzkirchengemeinde im Jahr 1966 – durch den Einbau einer Zwischendecke in Höhe der vorhandenen Emporen entstanden im Obergeschoss ein großer Gottesdienstsaal und im Erdgeschoss zahlreiche Gemeinderäume.

  • Umfangreiche Sanierungs- und Rekonstruktionsarbeiten wurden in den Jahren 1993/94 unter Beibehaltung der von Karl Friedrich Schinkel entworfenen Fassade durchgeführt. Am 18. Dezember 1994 erfolgte die feierliche Einweihung des Gemeindehauses.