Andacht für den Herbst

 Liebe Leserinnen und liebe Leser,

viele von euch kennen dieses Bibelwort aus dem Jakobusbrief (ELB):
„Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist noch eines Wechsels Schatten.“
Es ist einfach, uns auf das Schlechte und auf das zu fokussieren, was schiefgelaufen ist. Meckern tun viele, und es ist nicht leicht, darin nicht mitzumachen. Manche mögen es sogar so sehr zu meckern, dass die Gemeinschaft, die sie mit anderen erleben, fast nur noch im Meckern besteht.
Ich kenne ein Mädchen aus der Arbeit, die es ganz anders macht. Sie fokussiert sich nicht nur auf das Schlechte, sondern nimmt auch die vielen kleinen guten Dinge wahr. Sie ist dankbar für das, was sie hat und kann – auch wenn bestimmt nicht alles in ihrem Leben glatt läuft oder glatt gelaufen ist.
Das Gute, das sie erfährt, nimmt sie nicht als selbstverständlich hin, sondern sieht es als Geschenk Gottes. Dieses Sich-beschenkt-Fühlen resultiert in authentischer Dankbarkeit. Und dankbare Menschen wie sie sind oft fröhliche Menschen. Diese Kraft in ihr zu sehen, inspiriert mich.
Kennen Sie solche Menschen in Ihrem Umfeld?
Mir ist bewusst geworden, wie wichtig es sowohl für mich selbst als auch für meine Beziehung mit Gott ist, eine Haltung der Dankbarkeit in mir wachsen zu lassen. Und es ist tatsächlich auch eine Art Glaubenskampf, daran festzuhalten und darauf zu vertrauen, dass Gott gut ist.
Die guten Geschenke im Leben kommen von Ihm und sind kein Produkt des Zufalls. Und ja, es gibt dunkle Zeiten. Aber auch in dunklen Zeiten gibt es das Gute von Gott, das in den kleinen Dingen um uns herum gesehen werden kann.
Leise erklingt Gottes Stimme in diesen kleinen Dingen: „Du bist nicht alleine.“

Gottes Segen! 
ihr Ben Rave

Ansprechpartner:
Jugendreferent Ben Rave
1. Oktober 2026
Ben Rave
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