AMOS-Preis für unsere Gemeinde

Preisverleihung für die Spremberger Kirche

Am Sonntag, den 25. Februar 2024 wurde die Evangelische Kirche in Spremberg, mit den Gruppen #unteilbar Spremberg und AG Spurensuche mit dem AMOS-Preis für Zivilcourage in Kirche und Gesellschaft durch die Offene Kirche Württemberg geehrt.
Seit über 3 Jahren engagieren wir uns für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und für eine vielfältige Stadt Spremberg. Unsere Aktionen reichen von Marktplatztagen über Bildungsangebote, Demonstrationen bis hin zur Erinnerungskultur.

Die Laudatio bei der Preisverleihung hielt Daniel Born, Vizepräsident des Landtags von Baden-Württemberg. Die Schirmherrin, Bundesministerin a.D. Prof. Herta Däubler-Gmelin, und Ernst-Wilhelm Gohl, Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg nutzten persönlich die Möglichkeit Worte an uns zu richten. Sie sind tief beeindruckt von dem Mut, den wir haben, in unserer Region klar Position zu beziehen. Nur so kann unsere Demokratie bewahrt werden. Selbstkritisch blicken sie in unsere ländliche Region im Osten Deutschlands und wünschen sich für ihre Gemeinden, dass die Strahlkraft unserer Arbeit dort Kräfte weckt und Menschen motiviert, Zivilcourage zu zeigen.

Bianca Broda und Stephanie Nerlich, die sich auf den Weg nach Stuttgart gemacht hatten, sind tief beeindruckt, wie sehr unsere Arbeit über die regionalen Grenzen hinaus wahrgenommen wird. Voller Stolz berichteten sie von den Aktivitäten aber auch von den Schwierigkeiten, die diese mit sich bringen. Eine Ehrung in der Art ist aktuell für beide in unserer Region kaum vorstellbar. Über den AMOS-Preis und seine Bedeutung wollen sie in der Gemeinde und in Spremberg in den kommenden Wochen berichten. 

Dr. Christian Stäblein, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ließ ein Grußwort nach Stuttgart übermitteln. Durch seine Nähe zur Gemeinde konnte er seinen persönlich, vor Ort gewonnen Eindruck schildern und würdigte in besonderer Weise auch die Arbeit des jungen Pfarrteams von Spremberg.

Hier der Bericht über die Preisverleihung: https://www.offene-kirche.de/preistraegerin-2024

Hier unser Artikel vor der Preisverleihung:

Quelle: https://www.offene-kirche.de/preistraegerin-2024

Alle zwei Jahre verleiht die „OFFENE KIRCHE – Evangelische Vereinigung in Württemberg“ den von einer Stiftung und Spenden getragenen AMOS-Preis für Zivilcourage.

Die Jury erklärte: „Die Evangelische Kirchengemeinde Spremberg setzt sich auf vorbildliche Weise für gesellschaftliche Vielfalt, ein solidarisches Miteinander mit Migrantinnen und Migranten sowie gegen jede Form von Rassismus ein und beweist damit viel Mut. Gerade in einer Situation, in der fremdenfeindliche und nationalistische Tendenzen in der Gesellschaft wieder erstarken, ist die Auswahl der Kirchengemeinde ein wichtiges Zeichen.“

Für ihren Mut und zugleich die Kreativität und Fröhlichkeit, mit der die Botschaft des biblischen Propheten Amos gelebt wird, ehrt die OFFENE KIRCHE stellvertretend für die Kirchengemeinde Stephanie Nerlich und Bianca Broda.

Beide wirken in der Kirchengemeinde in vielfältiger Weise mit, etwa in der örtlichen rassismus-kritischen Initiative „#unteilbar“ oder in der „AG Spuren-suche“, die die Verlegung von „Stolpersteinen“ in Spremberg erreicht hat.

Die Feier zur Verleihung des AMOS-Preises 2024 findet am Sonntag „Reminiscere“, den 25. Februar 2024, um 12 Uhr statt, allerdings nicht, wie ursprünglich verbreitet, in der Leonhardskirche, sondern in der Erlöserkirche in Stuttgart. Für die Laudatio wurde der Vize-Präsident des Landtages Baden-Württemberg, Daniel Born, MdL, gewonnen. Auch Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl wird ein Grußwort sprechen. Die Schirmherrin des AMOS-Preises, Bundesjustizministerin a.D. Dr. Herta Däubler-Gmelin, wird ebenfalls anwesend sein und das Wort ergreifen.

Ansprechpartner:
Bianca Broda
5. März 2024
OFFENE KIRCHE – Evangelische Vereinigung in Württemberg
Bündnis #unteilbar Spremberg  AG Spurensuche